Ihr Spezialist bei Spannungskopfschmerzen in München

Konservative Behandlung von Kopfschmerzen vom Spannungstyp und zervikogenen Kopfschmerzen

Als Wirbelsäulenspezialist mit Schwerpunkt auf Chirotherapie und Manueller Medizin behandle ich Patientinnen und Patienten mit Spannungskopfschmerzen in einem konservativen Konzept aus präziser HWS-Diagnostik, gezielter Chirotherapie der oberen Halswirbelsäule, Atlastherapie, Akupunktur sowie Beratung zu Haltung und Eigenübungen.

Kurzfristige Termine. Eine Überweisung ist nicht erforderlich.

Typische Beschwerden bei Spannungskopfschmerzen

  • Dumpfer Kopfschmerz, der meist vom Hinterkopf nach vorn zieht
  • Schmerzen, die in den Nacken ausstrahlen, oft mit Verspannungen und Schwere im Schulterbereich.
  • Kopfdruck, der im Laufe des Tages zunimmt, besonders nach langem Sitzen am Schreibtisch.
  • Konzentrationsstörungen und allgemeine Erschöpfung während der Schmerzphasen, ohne Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit (anders als bei Migräne).
  • Beschwerden, die sich in Stressphasen oder nach schlechtem Schlaf verstärken, oft begleitet von häufigem Griff zu Schmerzmitteln, ohne dass die Ursache geklärt ist.

Welche Beschwerden im Vordergrund stehen, gibt erste Hinweise auf die zugrunde liegenden Funktionsstörungen. Eine präzise Untersuchung der HWS und der Nackenmuskulatur klärt, welche Strukturen primär beteiligt sind.

 
 

Chirotherapeutische Behandlung bei Spannungskopfschmerzen in München-Sendling

Mein Behandlungsansatz setzt direkt an den körperlichen Ursachen an: Funktionsstörungen der oberen Halswirbelsäule, atlantookzipitale Dysfunktion und muskuläre Verspannungen der tiefen Nackenmuskulatur. Welche Verfahren ich kombiniere, entscheide ich nach segmentaler Diagnostik, Beschwerdebild und Bildgebung, wenn nötig.

Chirotherapie und Manuelle Medizin der HWS

Die Behandlung von Spannungskopfschmerzen

Die gezielte chirotherapeutische Behandlung setzt direkt an den Wirbelsäulenblockierungen im Hals- und Brustwirbelsäulenbereich an. Durch präzise Manipulationstechniken werden blockierte Segmente mobilisiert, die reflektorische Muskelspannung reduziert und der Schmerzkreislauf unterbrochen. Besonders beim zervikogenen Kopfschmerz, der von der Halswirbelsäule ausgeht und in den Kopf ausstrahlt, sind manuelle Techniken eine kausale Therapieoption. Viele Patientinnen und Patienten berichten bereits nach wenigen Behandlungen von einer spürbaren Abnahme der Kopfschmerzhäufigkeit und -intensität.

 
 

Atlastherapie

Der Atlas (erster Halswirbel, C1) hat eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von Spannungskopfschmerzen. Eine atlantookzipitale Dysfunktion blockiert und irritiert umliegende Nerven- und Muskelstrukturen am Übergang von Kopf zu Hals und führt häufig zu dauerhaften Kopfschmerzen. Die gezielte Atlastherapie korrigiert diese Funktionsstörung sanft und effektiv, ohne harte Manipulation, was sie auch für sensible Patientinnen und Patienten geeignet macht.

 
 

Osteopathische Techniken

Ergänzend kommen osteopathische Behandlungsmethoden zum Einsatz, die auf das gesamte muskuloskelettale System wirken. Sie verbessern die Durchblutung, lösen tiefe Gewebespannungen und unterstützen den Körper dabei, sein Gleichgewicht wiederzufinden. Gerade bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp, bei denen sich bereits ein Schmerzgedächtnis gebildet hat, ist ein multimodaler Ansatz besonders sinnvoll.

 
 

Quaddeln, Triggerpunktbehandlung und Akupunktur

Durch feine subkutane Quaddelungen oder Injektionen an Triggerpunkte und Faszien löse ich Verspannungen und unterbreche neuronale Reize. Bei Bedarf lassen sich mit gezielten Infiltrationen an die kleinen Facettengelenke der Halswirbelsäule entzündliche Prozesse in der Umgebung von Nerven beruhigen.

Akupunktur hat sich in der Behandlung von Spannungskopfschmerzen in zahlreichen Fällen bewährt. Durch das gezielte Setzen von Nadeln an definierten Punkten in Nacken, Schultern und Kopf wird die muskuläre Anspannung reduziert und die körpereigene Schmerzregulation angeregt. Besonders hilfreich bei Patientinnen und Patienten, bei denen Stresskomponenten eine zentrale Rolle spielen.

 
 

Beratung zu Haltung und Eigenübungen

Ein dauerhafter Behandlungserfolg hängt auch vom Alltag ab. Ich berate Sie individuell zu ergonomischen Anpassungen am Arbeitsplatz, zeige Ihnen gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen für die Nackenmuskulatur und erkläre, welche Gewohnheiten Ihre Spannungskopfschmerzen begünstigen und wie Sie diese verändern können. Auch das Thema medikamenteninduzierter Kopfschmerz durch zu häufige Schmerzmitteleinnahme wird hier kritisch angesprochen.

 
 
Behandlung Spannungskopfschmerzen
 
 

Spannungskopfschmerzen verstehen

Was sind Spannungskopfschmerzen?

Spannungskopfschmerzen, medizinisch Kopfschmerzen vom Spannungstyp, sind die häufigste Kopfschmerzform überhaupt. Sie äußern sich als dumpfes, drückendes oder ziehendes Druckgefühl, das typischerweise beidseitig auftritt und sich wie ein enger Ring oder Helm um den Kopf legt. Der Schmerz ist in der Regel gleichmäßig, nicht pulsierend, und erreicht selten die Intensität eines Migräneanfalls. Übelkeit und Erbrechen fehlen meist vollständig.
Man unterscheidet episodische Spannungskopfschmerzen (weniger als 15 Tage pro Monat) von chronischen Spannungskopfschmerzen (15 oder mehr Tage pro Monat über mindestens drei Monate). Die Unterscheidung ist klinisch relevant, weil bei chronischen Verläufen die Gefahr einer Verselbstständigung durch das Schmerzgedächtnis steigt und das Therapiekonzept entsprechend angepasst werden muss.

 
 
Atlas und Spannungskopfschmerzen
 

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen des drückenden Kopfschmerzes sind vielschichtig:

  • Muskuläre Verspannungen: in Nacken, Schultern und Rücken, häufig durch langes Sitzen, Fehlhaltungen oder einseitige Belastung.
  • Wirbelsäulenblockierungen: der Hals- und Brustwirbelsäule (HWS-Syndrom, Zervikalsyndrom), die die umgebende Muskulatur reflektorisch verspannen.
  • Atlantookzipitale Dysfunktion: eine Blockierung des Atlaswirbels (C1), die Nerven und Muskelstrukturen am Übergang von Kopf zu Hals irritiert.
  • Psychosozialer Stress: chronische Anspannung wirkt direkt auf die Nackenmuskulatur.
  • Schlafmangel und Bildschirmarbeit: unregelmäßige Schlafgewohnheiten und statische Zwangshaltungen am Arbeitsplatz.
  • Medikamenteninduzierter Kopfschmerz: bei häufiger Einnahme von Schmerzmitteln droht eine Verschlimmerung der chronischen Kopfschmerzspirale.

Welche Rolle spielt die obere HWS bei Spannungskopfschmerzen?

Die Halswirbelsäule ist anatomisch eng mit der Kopfschmerzentstehung verknüpft. Der Nervus occipitalis major und weitere zervikale Nervenwurzeln verlaufen durch den oberen Halsbereich und können bei Blockierungen oder Muskelverspannungen gereizt werden, ein Mechanismus, der als zervikogener Kopfschmerz bezeichnet wird. Die kurzen Nackenextensoren und der Musculus trapezius zählen zu den am häufigsten betroffenen Muskelgruppen.

Besonders relevant ist der Atlas (C1). Eine atlantookzipitale Dysfunktion blockiert und irritiert die umgebenden Strukturen und ist bei vielen Patientinnen und Patienten mit Spannungskopfschmerzen ein zentraler Befund. Wenn Wirbelsäulenblockierungen über längere Zeit bestehen, kann sich durch das Schmerzgedächtnis, ein neuroplastisches Phänomen, bei dem chronischer Schmerz die Verarbeitung im Zentralnervensystem verändert, eine Verselbstständigung der Beschwerden entwickeln. Das unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen kausalen Behandlung.

Diagnose und Verlauf

Die Diagnose erfolgt klinisch auf Basis der Beschwerdeschilderung und einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Ich untersuche gezielt die Halswirbelsäule, die Nackenmuskulatur und angrenzende Strukturen auf Blockierungen, Druckpunkte und Bewegungseinschränkungen. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT veranlasse ich bei Bedarf, um relevante Differenzialdiagnosen auszuschließen, etwa bei neu aufgetretenen Kopfschmerzen nach dem 50. Lebensjahr oder bei Warnsignalen.

Episodische Spannungskopfschmerzen verlaufen bei vielen Betroffenen günstig, wenn Auslöser erkannt und behandelt werden. Ohne gezielte Therapie kann sich ein chronisches Zervikalsyndrom mit dauerhaften Kopfschmerzen entwickeln. Eine frühzeitige manuelle Behandlung der zugrunde liegenden Wirbelsäulenblockierungen kann diesen Verlauf deutlich verbessern.

 
 

Häufig gestellte Fragen zu Spannungskopfschmerzen

Was hilft bei Spannungskopfschmerzen ohne Schmerzmittel?

Bei Spannungskopfschmerzen helfen hauptsächlich Maßnahmen, die die muskulären und gelenkigen Ursachen direkt ansprechen. Chiropraktik und manuelle Therapie lösen Blockierungen in der Halswirbelsäule, Akupunktur reduziert die muskuläre Anspannung, und gezielte Dehnübungen für den Nackenbereich beugen neuen Schmerzphasen vor. Wärme (Wärmflasche oder Wärmepflaster im Nackenbereich) lindert akute Beschwerden. Langfristig ist es entscheidend, die auslösenden Faktoren wie Fehlhaltungen, Stress oder Schlafmangel zu identifizieren und gezielt zu behandeln, nicht nur die Symptome zu unterdrücken.

Wie lange dauern Spannungskopfschmerzen?

Episodische Spannungskopfschmerzen dauern typischerweise 30 Minuten bis mehrere Stunden, in manchen Fällen auch bis zu sieben Tage. Chronische Spannungskopfschmerzen, definiert als Beschwerden an 15 oder mehr Tagen pro Monat, können über Monate oder Jahre anhalten, wenn die Ursachen nicht behandelt werden. Mit gezielter manueller Therapie und Beseitigung der auslösenden Faktoren lässt sich die Häufigkeit und Dauer der Episoden in den meisten Fällen deutlich reduzieren.

Hilft Chiropraktik bei Spannungskopfschmerzen?

Chiropraktik ist bei Spannungskopfschmerzen, die durch Wirbelsäulenblockierungen oder muskuläre Verspannungen im Halsbereich ausgelöst werden, eine wissenschaftlich gestützte Behandlungsoption. Durch gezielte chiropraktische Manipulationen der Halswirbelsäule werden blockierte Segmente mobilisiert, Muskelverspannungen gelöst und der Schmerzreiz an der Quelle unterbrochen. Studien zeigen eine signifikante Reduktion von Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen durch manuelle Therapie.

Spannungskopfschmerz oder Migräne, wie erkenne ich den Unterschied?

Spannungskopfschmerzen und Migräne lassen sich anhand typischer Merkmale unterscheiden. Spannungskopfschmerzen sind dumpf-drückend, beidseitig und strahlen häufig in den Nacken aus. Migräne ist meist einseitig, pulsierend-pochend, deutlich stärker und wird oft von Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet. Eine Aura (etwa Sehstörungen) ist typisch für Migräne, fehlt aber bei Spannungskopfschmerzen. Wenn die Kopfschmerzform unklar ist, ist eine ärztliche Untersuchung wichtig, denn die Therapie unterscheidet sich grundlegend.

Können Nackenverspannungen Kopfschmerzen verursachen?

Nacken- und Schulterverspannungen sind eine der häufigsten Ursachen für Spannungskopfschmerzen. Verkürzte und dauerhaft angespannte Muskeln erhöhen den Druck auf benachbarte Nervenstrukturen, insbesondere den Nervus occipitalis major. Wirbelsäulenblockierungen im Halsbereich (HWS-Syndrom, Zervikalsyndrom) verstärken diesen Effekt, da sie die umgebende Muskulatur reflektorisch in Daueranspannung halten. Druckpunkte in der Nackenmuskulatur lassen sich gezielt ertasten und behandeln.

Wann zum Arzt bei Spannungskopfschmerzen?

Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn folgende Warnsignale auftreten: plötzlich einsetzender, explosionsartiger Kopfschmerz (Donnerschlagkopfschmerz, Notruf 112), Kopfschmerzen mit Fieber und Nackensteifigkeit (Verdacht auf Meningitis), neurologische Ausfälle wie Sehstörungen, Taubheitsgefühl, Sprachstörungen oder Lähmungen (Schlaganfall-Verdacht), Kopfschmerzen nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder neu auftretende, ungewohnte Kopfschmerzen nach dem 50. Lebensjahr. Diese Symptome können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die sofort abgeklärt werden müssen.

Welche Übungen helfen bei Spannungskopfschmerzen?

Regelmäßige Dehn- und Mobilisierungsübungen für die Nackenmuskulatur und den Schultergürtel können Spannungskopfschmerzen wirksam vorbeugen. Bewährt haben sich langsame Kopfrotationen nach rechts und links, seitliche Neigung des Kopfes mit leichtem Zug der Hand, Kinnretraktionsübungen (Kinn in Richtung Hals ziehen) sowie sanfte Dehnungen des oberen Musculus trapezius. Führen Sie alle Bewegungen langsam und ohne Schwung aus. Im Rahmen der Behandlung zeige ich Ihnen individuelle Übungen, die auf Ihren Befund abgestimmt sind.

Was sagen wissenschaftliche Studien zu Spannungskopfschmerzen?

Spannungskopfschmerzen haben häufig ihren Ursprung in Funktionsstörungen der Halswirbelsäule und der Nackenmuskulatur. Studien zeigen, dass manuelle Therapie eine kausale Behandlungsoption ist. Fernández-de-las-Peñas et al. (2006) dokumentierten eine signifikante Reduktion von Häufigkeit und Intensität der Kopfschmerzen. Der Cochrane-Review von Gross et al. (2015) bestätigt die Wirksamkeit zervikaler Manipulation auch bei spannungsbedingten Kopfschmerzen.

Fernández-de-las-Peñas C et al. (2006): Manual therapies in tension-type headache — Cephalalgia
Gross A et al. (2015): Cervical manipulation for neck pain and headache — Cochrane Review

Chirotherapeutische Behandlung bei Spannungskopfschmerzen in München-Sendling

In meiner Praxis sehe ich viele Patientinnen und Patienten mit chronischem Kopfdruck, die jahrelang vor allem mit Schmerzmitteln gegen das Symptom angekämpft haben. Die saubere Untersuchung der oberen HWS und der Nackenmuskulatur deckt in den meisten Fällen die mechanische Grundlage der Beschwerden auf. Mit gezielter Chirotherapie, Atlastherapie und konsequentem Eigenübungs- und Haltungsprogramm lassen sich Häufigkeit und Intensität der Episoden in vielen Fällen deutlich reduzieren. Aus Sendling, Laim, Schwanthalerhöhe, Obersendling, Thalkirchen und dem gesamten Münchner Süden finden Patientinnen und Patienten in meine Praxis. Sie liegt am Heimeranplatz in Sendling-Westpark, direkt an der U-Bahn-Station (U4/U5). Eine Tiefgarage im Haus erleichtert die Anfahrt.

 
 
Schnelle Termine für konservative Orthopädie in München (Sendling/Westpark)
Dr. Jonas Putzhammer
Dr. med. Jonas Putzhammer

Schulmedizin mit Blick aufs Ganze, angewandt in Form von Manueller Medizin

  • Seit über 10 Jahren tätig als Spezialist für Wirbelsäulentherapie
  • Mitglied der DGMSM (Deutsche Gesellschaft für Muskuloskelettale Medizin)
  • Mitglied der ZAEN (Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e.V.)
  • Mitglied der DÄGfA (Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.)
 
 
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Dr. med. Jonas Putzhammer

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