Ich behandle ihre Steißbeinschmerzen gezielt und nachhaltig.
Sie kennen das: Sitzen wird zur Qual, ob im Büro, im Auto oder zu Hause auf dem Sofa.
In meiner Praxis in München Sendling-Westpark lindere ich Ihre Steißbeinschmerzen mit sanften, manuellen Behandlungsmethoden, die gezielt an der Ursache ansetzen. Bei hartnäckigen oder akuten Fällen wird eine spezielle, entzündungshemmende Therapie ergänzt. In den meisten Fällen lässt sich eine Coccygodynie konservativ behandeln – ohne Operation.
Kurzfristige Termine sind möglich und Sie benötigen keinen Überweisungsschein.
Wenn Ihnen auch nur ein Punkt bekannt vorkommt, lohnt sich eine gezielte Abklärung. Je früher Sie eine Coccygodynie behandeln lassen, desto besser die Chance, dass die Beschwerden nicht chronisch werden.
Steißbeinschmerzen lassen sich in der großen Mehrheit der Fälle mit einer Kombination von manuellen Techniken, medikamentöser Therapie und einer Anpassung der Gewohnheiten im Alltag in den Griff bekommen. Im Mittelpunkt steht eine individuelle, konservative Therapie, die auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, entscheide ich nach Befund und Beschwerdebild.
Die gezielte manuelle Behandlung des Steißbeins und der umliegenden Strukturen, wie Iliosakralgelenke und Lendenwirbelsäule ist der Kern der Therapie. Durch präzise Techniken löse ich Blockierungen in angrenzenden Gelenken und stelle die Beweglichkeit wieder her. Eine somatische Dysfunktion – also eine funktionelle Einschränkung im betroffenen Bereich – lässt sich so direkt adressieren. Studien belegen, dass gezielte manuelle Behandlung bei der Mehrheit der Patienten zu einer deutlichen Schmerzreduktion führt.
Osteopathische Techniken berücksichtigen den gesamten Beckenboden, die Iliosakralgelenke (ISG) sowie die Lendenwirbelsäule. Eine ISG-Dysfunktion, also eine Blockierung der Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein, kann Steißbeinschmerzen erheblich verstärken, und ich behandle sie gezielt mit. Auch eine funktionelle Beinlängendifferenz durch Beckenverdrehung untersuche ich und gleiche sie bei Bedarf aus.
Akupunktur kann ergänzend eingesetzt werden, um die Schmerzwahrnehmung zu modulieren und die Heilung zu unterstützen, besonders bei chronischen Steißbeinschmerzen mit ausgeprägter Muskelverspannung im LWS-Bereich.
Ergänzend erhalten Sie von mir Empfehlungen zu gezielten Dehn- und Kräftigungsübungen sowie zu ergonomischen Hilfsmitteln (z. B. spezielle Sitzkeile oder Steißbein-Sitzkissen), die den Heilungsprozess aktiv fördern und einem Rückfall vorbeugen.
Der Begriff Coccygodynie (auch: Kokzygodynie) bezeichnet Schmerzen im Bereich des Steißbeins (Os coccygis), dem untersten Abschnitt der Wirbelsäule, der unmittelbar über dem Anus liegt. Die Schmerzen können brennend, pochend oder drückend sein, sind oft lageabhängig und können im Verlauf chronisch werden. Umgangssprachlich spricht man schlicht von Steißbeinschmerzen oder einer Steißbeinentzündung, wobei nicht immer eine echte Entzündung vorliegen muss.
Die häufigste Ursache einer Coccygodynie ist ein Trauma: Ein Sturz auf das Gesäß, beim Sport, auf Eis oder auf einer Treppe, kann das Steißbein prellen, verschieben (Subluxation) oder im schlimmsten Fall frakturieren. Auch Geburten können durch den Druck des Kindes auf das Steißbein zu einer Verletzung führen, weshalb Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
Daneben können wiederholte mechanische Reizungen die Ursache sein: Langes Sitzen auf harten Unterlagen, intensives Radfahren oder Rudern belasten das Steißbein dauerhaft. Funktionelle Störungen im Bereich des Beckenbodens oder eine ISG-Dysfunktion können die Beschwerden zusätzlich aufrechterhalten. In manchen Fällen lässt sich keine eindeutige äußere Ursache finden – man spricht dann von einer idiopathischen Coccygodynie.
Das Steißbein besteht aus drei bis fünf kleinen Wirbelkörpern, die beim Erwachsenen meist zu einem einzigen Knochen verschmolzen sind. Es ist über ein kleines Gelenk mit dem darüber liegenden Kreuzbein verbunden. Obwohl das Steißbein im Alltag kaum wahrgenommen wird, dient es als Ansatzpunkt für wichtige Bänder und Muskeln des Beckenbodens und ist für eine gesunde, aufrechte Körperhaltung mitverantwortlich.
Seine exponierte Lage zwischen den Gesäßhälften macht das Steißbein beim Sitzen besonders anfällig für Druckbelastungen. Gleichzeitig liegt es eng am Beckenboden und am Iliosakralgelenk, und eine Reizung überträgt sich dadurch oft auf benachbarte Strukturen und umgekehrt. Genau weil das Steißbein mechanisch und funktionell so vernetzt ist, reicht es nicht aus, nur den schmerzenden Punkt zu betrachten: Eine präzise Untersuchung von Becken, ISG und unterer Wirbelsäule ist entscheidend für eine wirksame Therapie.
Die Diagnose einer Coccygodynie stelle ich durch eine ausführliche Anamnese (Befragung zu Unfallhergang, Schmerzcharakter, Auslösern) und eine gezielte körperliche Untersuchung einschließlich der direkten Palpation (Abtasten) des Steißbeins. Gegebenenfalls veranlasse ich Röntgenaufnahmen oder eine MRT-Untersuchung, um Frakturen, Dislokationen oder andere Erkrankungen wie eine Steißbeinfistel (Pilonidalsinus) oder Erkrankungen des Rektums auszuschließen.
Der Verlauf ist individuell verschieden: Manche Beschwerden klingen nach wenigen Wochen ab, andere werden chronisch und können Monate oder Jahre bestehen, wenn sie unbehandelt bleiben. Umso wichtiger ist eine frühzeitige, fachkundige Behandlung.
Bei Coccygodynie helfen in erster Linie konservative Maßnahmen: gezielte manuelle Therapie oder Chiropraktik am Steißbein und Becken, Infiltrationen mit entzündungshemmenden Mitteln sowie angepasste Sitzgewohnheiten mit einem speziellen Steißbein-Sitzkissen. In meiner Praxis untersuche ich zunächst die Ursache der Schmerzen genau, um die Therapie individuell anzupassen. Operative Eingriffe sind nur in ungewöhnlichen Fällen notwendig.
Leichte Steißbeinschmerzen nach einem Sturz klingen häufig innerhalb von einigen Wochen von selbst ab. Ohne gezielte Behandlung kann eine Coccygodynie jedoch chronisch werden und über Monate oder sogar Jahre bestehen bleiben. Mit frühzeitiger manueller Therapie lässt sich der Heilungsverlauf deutlich beschleunigen. Viele Patientinnen und Patienten berichten bereits nach wenigen Behandlungssitzungen über eine spürbare Besserung.
Ja, die große Mehrheit der Patienten mit Coccygodynie kann erfolgreich ohne Operation behandelt werden. Konservative Methoden wie manuelle Therapie, Chiropraktik, Infiltrationen und Neuraltherapie gelten als Erstlinientherapie. Eine Operation am Steißbein (Steißbeinentfernung, sog. Coccygektomie) wird nur in hartnäckigen Ausnahmefällen nach Ausschöpfung aller konservativen Optionen erwogen.
Üblicherweise kann man bei akutem Auftreten vorübergehend Ibuprofen 600 mg morgens und abends einnehmen, bis Sie zum Termin kommen. Sie sollten zeitnah einen Arzt aufsuchen, wenn starke Steißbeinschmerzen nach einem Sturz auftreten (mögliche Fraktur). Ebenso, wenn die Beschwerden länger als 7 Tage anhalten, wenn die Schmerzen beim Stuhlgang oder Geschlechtsverkehr auftreten oder wenn zusätzliche Symptome wie Taubheit, Kribbeln oder ausstrahlende Beinschmerzen (Ischialgie) hinzukommen.
Nicht zwingend. Der Begriff „Coccygodynie“ beschreibt zunächst nur das Symptom – den Schmerz am Steißbein – und benennt keine bestimmte Ursache. Eine Steißbeinentzündung (Periostitis oder Bursitis) ist eine mögliche Ursache, aber Steißbeinschmerzen können auch durch Prellungen, Subluxationen, Blockierungen oder funktionelle Störungen ohne eigentliche Entzündung entstehen. Daher ist eine genaue Diagnose entscheidend für die richtige Therapie.
Kräftigungsübungen für den Beckenboden und die tiefen Hüftmuskeln (z. B. Piriformis-Dehnung) können die Beschwerden bei Coccygodynie lindern. Auch Übungen zur Mobilisation des Iliosakralgelenks und zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur sind sinnvoll. Wichtig: Übungen sollten erst nach einer ärztlichen Untersuchung begonnen und idealerweise von einem Therapeuten angeleitet werden, um die Beschwerden nicht zu verschlimmern. In meiner Praxis berate ich Sie zu geeigneten, befundgerechten Eigenübungen.
Coccygodynie (Steißbeinschmerz) wird häufig unterschätzt, lässt sich aber in vielen Fällen konservativ gut behandeln. Studien von Maigne et al. (2000, 2006) belegen, dass gezielte manuelle Behandlung des Steißbeins bei der Mehrheit der Patienten zu deutlicher Schmerzreduktion führt. Konservative Maßnahmen werden von Experten als Erstlinientherapie vor operativen Eingriffen empfohlen. In meiner Praxis untersuche und behandle ich Coccygodynie mit sanften manuellen Techniken.
Maigne JY et al. (2000): Manipulation of the coccyx – Spine
Maigne JY & Doursounian L (2006): Conservative treatment of coccydynia — Archives PMR
Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen mit einem klaren Wunsch: Sie möchten endlich wieder schmerzfrei sitzen können, ohne vorschnell operiert zu werden. Genau darauf zielt mein Behandlungskonzept ab: Ursache erkennen, Blockierungen lösen, Schmerzen senken und Rückfälle vermeiden. Die Behandlung erfolgt befundgerecht, individuell und mit Blick auf den gesamten Becken- und Wirbelsäulenbereich.
Meine Praxis in München-Sendling-Westpark, direkt am Heimeranplatz, ist gut erreichbar, mit der U-Bahn (U4/U5, Haltestelle Heimeranplatz) oder über den Mittleren Ring. Patientinnen und Patienten kommen unter anderem aus Sendling, Laim, Schwanthalerhöhe, Obersendling, Thalkirchen und dem gesamten Münchner Süden.
Schulmedizin mit Blick aufs Ganze, angewandt in Form von Manueller Medizin

Ein Chiropraktiker nutzt vor allem Techniken, bei denen er seine Hände einsetzt, um Gelenke oder Körperpartien zu mobilisieren, die eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung aufweisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Annahme, dass Kanäle lebenswichtiger Energie in regelmäßigen Mustern im Inneren des Körpers und über dessen Oberfläche verlaufen.

Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie, bei der mit einem Lokalanästhetikum die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregt werden, um akute und chronische Krankheiten zu behandeln.

Eine Funktionsstörung des Atlas kann vielschichtig sein. Am häufigsten ist eine Atlasblockierung. Sie geht mit einer eingeschränkten Beweglichkeit, sowie einer erhöhten Muskelspannung einher.
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Dr. med. Jonas Putzhammer
Hansastraße 27e
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