Schiefes Becken, Beckenasymmetrie und Beinlängendifferenz konservativ behandeln lassen
Sie kennen das: Rückenschmerzen, das Gefühl einer Körperschieflage oder als wäre ein Bein kürzer als das andere?
In meiner Privatpraxis nahe dem Heimeranplatz in München biete ich eine ganzheitliche, konservative Orthopädie, die gezielt die Ursache Ihres Beckenschiefstands behandelt. Ob Gelenkblockierung, muskuläre Dysbalance oder strukturelle Beinlängendifferenz – der richtige Befund entscheidet über die richtige Therapie.
Kurzfristige Termine sind möglich – oft innerhalb weniger Tage und ohne Überweisungsschein.
Wenn Ihnen auch nur ein Punkt bekannt vorkommt, lohnt sich eine gezielte Abklärung. Ein unbehandelter Beckenschiefstand wirkt sich langfristig auf Wirbelsäule, Hüften und Knie aus – je früher die Ursache erkannt wird, desto besser die Behandlungsergebnisse.
Die Behandlung eines Beckenschiefstands richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Denn ein schiefes Becken ist in den meisten Fällen kein isoliertes Problem – es ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels aus Gelenkblockierungen, Muskelungleichgewichten, Haltungsfehlern und manchmal strukturellen Beinlängendifferenzen. Deshalb beginnt jede Behandlung mit einer gründlichen funktionsdiagnostischen Untersuchung. Auf dieser Grundlage kombiniere ich die folgenden Verfahren individuell – je nach Befund und Beschwerdebild.
Zu Beginn analysiere ich Ihre Körperstatik, Haltung und Ihr Gangbild systematisch in mehreren Ebenen (posturale Analyse). Die Ganganalyse hilft dabei, Fehlbelastungen, Ausweichbewegungen und Beinlängendifferenzen sichtbar zu machen – auch solche, die rein funktionell bedingt sind. Denn nicht jeder Beckenschiefstand ist strukturell. Oft genügt eine einzige Gelenkblockierung, um das Becken zu verkippen.
Der Kern der Behandlung liegt in der gezielten chiropraktischen Adjustierung des Beckens. Blockierungen im Iliosakralgelenk (ISG) – der Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein (Ilium) – löse ich durch präzise Manipulation. Dabei kommen je nach Befund verschiedene Techniken zum Einsatz: Die Manuelle Medizin kennt sanfte osteopathische Techniken oder Manipulationen, bei denen mit einem gezielten Korrekturimpuls mit minimalem Kraftaufwand eine Neuausrichtung bewirkt wird – besonders schonend für Patientinnen und Patienten, die auf harte Manipulationen empfindlich reagieren. Die Sacro-Occipital-Technik (SOT) balanciert die Beziehung zwischen Becken (Sakrum) und Hinterhaupt (Occiput) und eignet sich besonders bei chronischen, tief verwurzelten Beckenasymmetrien.
Schmerzen im Bereich des Iliosakralgelenks – ob durch Blockierung (ISG-Dysfunktion) oder entzündliche Prozesse (Sakroiliitis) – adressiere ich gezielt. Durch Chirotherapie wird das blockierte Gelenk mobilisiert und stabilisiert, was die Beckenstatik unmittelbar positiv beeinflusst. Bei entzündlichen Verläufen ergänze ich die manuelle Behandlung bei Bedarf medikamentös.
Ergänzend zur Chiropraktik setze ich osteopathische Techniken ein, um Faszien, Bindegewebe und weiter entfernte Körperbereiche in die Behandlung einzubeziehen. Beckenschiefstand betrifft selten nur das Becken – Kompensationsmuster reichen bis in den Schultergürtel, den Nacken und sogar die Kiefergelenke.
Bei begleitenden Reizungen von Nervenwurzeln oder myofaszialen Schmerzpunkten (Triggerpunkten) kann eine gezielte Neuraltherapie oder eine Infiltration im Bereich der Lendenwirbelsäule oder des ISG sinnvoll sein. Diese Verfahren lindern akute Schmerzen und schaffen die Voraussetzung für eine effektive manuelle Behandlung.
Jede chiropraktische Behandlung ergänze ich durch gezielte Übungsempfehlungen. Muskuläre Dysbalancen – verkürzte Hüftbeuger, geschwächte Glutealmuskulatur, verspannte Rückenstreckmuskeln – werden durch spezifische Dehn- und Kräftigungsübungen langfristig korrigiert. Mein Ziel: dass Sie die Ergebnisse der Behandlung aktiv stabilisieren und Rückfällen vorbeugen.
Ein Beckenschiefstand (auch: Beckenasymmetrie oder Beckenfehlstellung) bezeichnet eine Fehlstellung des Beckens, bei der die Beckenschaufeln nicht symmetrisch zueinander stehen. Das Becken kann theoretisch in jegliche Richtung verwunden oder verzogen sein. Diese Asymmetrie führt zu einer ungleichen Belastung der Wirbelsäule, der Hüftgelenke und der unteren Extremitäten.
Man unterscheidet grundsätzlich zwei Formen:
Die Ursachen eines Beckenschiefstands sind vielfältig und häufig miteinander verknüpft:
Das Becken ist die knöcherne Basis des Rumpfes und besteht aus drei Knochen: dem linken und rechten Darmbein (Ilium) sowie dem Kreuzbein (Os sacrum), das zentral die Wirbelsäule mit dem Becken verbindet. Die Verbindung zwischen Kreuzbein und Darmbein erfolgt über das Iliosakralgelenk (ISG), ein straff geführtes, aber dennoch bewegliches Gelenk, das eine Schlüsselrolle beim Beckenschiefstand spielt.
Das Becken vermittelt alle Kräfte zwischen Wirbelsäule und Beinen. Eine Schiefstellung hat daher weitreichende Konsequenzen: Die Wirbelsäule kompensiert durch eine Gegenkrümmung, im schlimmsten Fall entwickelt sich eine funktionelle Skoliose. Die Hüftgelenke werden ungleich belastet, und auch Knie- und Fußgelenke geraten in Mitleidenschaft. Eine Blockierung oder Entzündung des ISG (ISG-Dysfunktion bzw. Sakroiliitis) führt zu charakteristischen Schmerzen im tiefen Kreuzbereich, die typischerweise einseitig auftreten und in Gesäß oder Oberschenkel ausstrahlen können.
Genau weil das Becken als zentrales Bindeglied so viele Strukturen beeinflusst, lohnt sich eine präzise Ursachenabklärung – nur wer die tatsächliche Schiefstellung versteht, kann gezielt behandeln.
Einen Beckenschiefstand diagnostiziere ich klinisch: Ich beurteile die Beckenstellung im Stand, beim Vorneigen und bei der Ganganalyse. Beinlängendifferenzen erfasse ich durch spezifische Messverfahren. Die posturale Analyse gibt Auskunft darüber, ob eine strukturelle oder funktionelle Ursache vorliegt – eine entscheidende Weichenstellung für die Therapieplanung. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder MRT setze ich gezielt ein, wenn der klinische Befund es erfordert.
Unbehandelt kann ein Beckenschiefstand zu einem chronischen Schmerzsyndrom führen. Häufige Folgeprobleme sind Kreuzschmerzen, Hüftarthrose, Kniebeschwerden und rezidivierende Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich. Je früher der Beckenschiefstand erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Korrektur, insbesondere beim funktionellen Beckenschiefstand.
Bei einem Beckenschiefstand hängt die beste Behandlung von der Ursache ab. Ist die Ursache funktionell, also durch Gelenkblockierungen, muskuläre Dysbalancen oder Haltungsfehler bedingt – zeigen Chiropraktik und Manuelle Medizin hervorragende Ergebnisse. Die Blockierung im Iliosakralgelenk wird gezielt gelöst, die Beckenstatik normalisiert sich, und begleitende Übungstherapie stabilisiert das Ergebnis. Bei einem strukturellen Beckenschiefstand durch Beinlängendifferenz kann ergänzend eine Einlagenversorgung sinnvoll sein.
Ja, ein Beckenschiefstand ist eine der häufigsten, aber oft übersehenen Ursachen für chronische Rückenschmerzen. Wenn das Becken seitlich verkippt, muss die Wirbelsäule kompensieren und gerät in eine s-förmige Ausweichkrümmung. Dies belastet die Zwischenwirbelscheiben, die kleinen Wirbelgelenke und die Rückenmuskulatur ungleichmäßig. Typisch sind einseitige Kreuzschmerzen, ein Ziehen im ISG-Bereich und Schmerzen, die ins Gesäß oder den Oberschenkel ausstrahlen.
Chiropraktik ist bei einem funktionellen Beckenschiefstand eine der effektivsten Behandlungsmethoden. Durch gezielte Anpassungen (Adjustierungen) des Beckens und der Iliosakralgelenke löse ich Blockierungen, normalisiere die Beckenstatik und gleiche die Muskelspannung aus. Techniken wie die Drop-Technik oder die Sacro-Occipital-Technik (SOT) erlauben eine präzise, schonende Korrektur.
Nicht geeignet ist Chiropraktik als alleinige Therapie bei akuten Beckenfrakturen, bei aktiver infektiöser Sakroiliitis oder bei fortgeschrittener Osteoporose mit Frakturrisiko im Becken- oder Kreuzbeinbereich. Auch ein strikt struktureller Beckenschiefstand durch anatomische Beinlängendifferenz lässt sich nicht „wegadjustieren“ – hier braucht es zusätzlich eine Einlagenversorgung. Die richtige Einordnung ist Teil meiner Diagnostik.
Der Beckenschiefstand ist häufig mit Kreuzschmerzen, ISG-Beschwerden und muskulären Dysbalancen verbunden. Studien zeigen, dass manuelle Therapie die Ursache – funktionelle Gelenkblockierungen im Beckenbereich – effektiv behandeln kann. Klinische Untersuchungen (Laslett et al., 2003; Arab et al., 2009) belegen eine signifikante Schmerzreduktion und Verbesserung der Beckenstatik durch gezielte Chirotherapie. In meiner Praxis untersuche ich den Beckenschiefstand funktionsdiagnostisch und behandle ihn ursächlich.
Laslett M et al. (2003): Manuelle Therapie bei Beckendysfunktion – Clinical Rehabilitation
Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen mit einem klaren Wunsch: Sie möchten die Ursache ihres schiefen Beckens erkennen und wirksam behandeln lassen, ohne vorschnell auf invasive Maßnahmen zu setzen. Genau darauf zielt mein Behandlungskonzept ab: Ursache erkennen, Beckenstatik normalisieren, muskuläre Dysbalancen korrigieren und Rückfällen vorbeugen. Die Behandlung erfolgt befundgerecht, individuell und mit Blick auf den gesamten Bewegungsapparat.
Meine Praxis in München-Sendling-Westpark, direkt am Heimeranplatz, ist gut erreichbar – mit der U-Bahn (U4/U5, Haltestelle Heimeranplatz) oder über den Mittleren Ring. Patientinnen und Patienten kommen unter anderem aus Laim, Schwanthalerhöhe, Obersendling, Thalkirchen, Isarvorstadt und Neuhausen-Nymphenburg.
Schulmedizin mit Blick aufs Ganze, angewandt in Form von Manueller Medizin

Ein Chiropraktiker nutzt vor allem Techniken, bei denen er seine Hände einsetzt, um Gelenke oder Körperpartien zu mobilisieren, die eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung aufweisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Annahme, dass Kanäle lebenswichtiger Energie in regelmäßigen Mustern im Inneren des Körpers und über dessen Oberfläche verlaufen.

Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie, bei der mit einem Lokalanästhetikum die körpereigenen Selbstheilungskräfte anregt werden, um akute und chronische Krankheiten zu behandeln.

Eine Funktionsstörung des Atlas kann vielschichtig sein. Am häufigsten ist eine Atlasblockierung. Sie geht mit einer eingeschränkten Beweglichkeit, sowie einer erhöhten Muskelspannung einher.
Kontaktadresse
Dr. med. Jonas Putzhammer
Hansastraße 27e
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