Ihr Arzt für Osteochondrose

Sie suchen einen erfahrenen Arzt, der bei Osteochondrose der Wirbelsäule weiterhilft? Hier finden Sie Informationen und Kontakt zu Dr. Jonas Putzhammer.

Was ist eine Osteochondrose der Wirbelsäule?

Als Osteochondrosen bezeichnet man eine Gruppe von Erkrankungen, die Knorpel und Knochen betreffen und überwiegend degenerativ sind. Bei einer Osteochondrose der Wirbelsäule, auch Osteochondrosis intervertebralis, sind die Bandscheiben sowie die benachbarten Wirbelkörper betroffen. Dabei kann diese in jedem Bereich der Wirbelsäule (Hals, Brust- und Lendenwirbelsäule) lokalisiert sein. Es kommt dann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Halswirbelsäule, dem oberen Rücken oder der Lendenwirbelsäule. Eine Osteochondrose kann durch wiederkehrende Fehlbelastungen ausgelöst werden und im Rahmen des normalen Alterungsprozesses auftreten. Mit fortschreitender Erkrankung kommt es zu Hartnäckigen Schmerzen aufgrund von Verschleiß der Bandscheiben und der angrenzenden Wirbel. Aus diesem Grund ist es sowohl bei plötzlichen Schmerzen als auch bei länger anhaltenden Symptomen angebracht, einen Arzt zu Rate zu ziehen.

Nach dem Lesen dieses Artikels wissen Sie:

  • welche Symptome vorliegen können
  • was die Ursachen einer Osteochondrose sind
  • wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
  • wie die Diagnose gestellt wird

Was sind die Symptome einer Osteochondrose in der Wirbelsäule?

Im Vordergrund stehen bei Osteochondrose hartnäckige tief sitzende Schmerzen in verschiedenen Bereichen der Wirbelsäule. Die pathologischen Veränderungen in der Halswirbelsäule führen so zu Schulter- und Nackenschmerzen.
Sofern die Osteochondrose in der Brust- und Lendenwirbelsäule lokalisiert ist, entwickeln sich Schmerzen in dieser Region. Diese können bis in das Gesäß oder die Gliedmaßen ausstrahlen. Die Schmerzen treten dabei überwiegend bei Belastungen wie Stehen, Gehen, oder Beugen auf. Manche Patienten haben Schmerzen im Liegen.
So kommt es zu einer schmerzhaften Einschränkung der Bewegungen. In weiterer Folge entstehen Verspannungen der Muskeln und das Einnehmen von Schonhaltungen.
Die Schmerzen bei einer Osteochondrose sind einseitig oder gürtelförmig. Langanhaltende Einschränkungen und Schmerzen, die sich zunehmend verschlimmern, deuten auf eine Verschleißerscheinung hin. Da mehr als nur eine Bandscheibe bzw. ein Wirbelkörper von Osteochondrose betroffen sein kann, sind Schmerzen an unterschiedlichen Stellen möglich. Ferner kann eine Osteochondrose auch ganz ohne Symptome vorliegen und als Zufallsbefund bei einer Untersuchung entdeckt werden.
In fortgeschrittenen Krankheitsfällen kann es wie bei einem Bandscheibenvorfall zu Entzündungen von Nervenwurzeln mit Ausstrahlung kommen. Durch eine Kompression der Nerven durch die Veränderungen an den Bandscheiben und Wirbelkörpern kommt es zu einem Druck auf die Nerven (Radikulopathie) und zu folgenden Symptomen:
- Schmerzen, Missempfindungen oder Lähmungserscheinungen in den Gliedmaßen
- Taubheitsgefühle und Kribbeln in Armen und Händen

Was sind mögliche Ursachen?

Anatomie
Die Wirbelsäule besteht aus 24 knöchernen Wirbeln, die über Zwischenwirbelscheiben (Disci intervertebrales) oder auch Bandscheiben sowie Bändern miteinander verbunden sind. Die Bandscheiben setzen sich aus einem derben Faserknorpelring und einem weichen Gallertkern zusammen. Dadurch bilden sie ein knorpeliges Polster zwischen den knöchernen Wirbelkörpern und federn Druckeinwirkungen und Stöße ab. Neben ihrer zentralen Stützfunktion umgibt die Wirbelsäule auch das Rückenmark, aus welchem die Spinalnerven austreten.

Ursachen
Da es sich bei einer Osteochondrose um eine degenerative Erkrankung handelt, ist der physiologische Alterungsprozess sowohl Hauptursache als auch ein begünstigender Faktor.
Die Dicke der Bandscheiben, die je nach Lokalisation zwischen 0,5 bis 1,3 cm beträgt, nimmt mit fortschreitendem Alter ab. Hinzu kommt, dass die Bandscheiben als knorpelige Gewebestrukturen eine geringe Stoffwechselaktivität haben und sich daher nur geringfügig und langsam regenerieren. Beides führt dazu, dass die ihre Polsterfunktion im Alter immer weniger wird. Daraus resultieren Schädigungen der Wirbelkörper, der Wirbelgelenke sowie der Nerven.

Daneben sind Fehl- und Überbelastungen weitere Ursachen für Osteochondrosen.

Durch Bewegungsmangel kann es zu einer Schwächung der Rückenmuskulatur kommen, welche eine unterstützende Wirkung auf die Wirbelsäule hat. Davon betroffen sind v. a. Berufsgruppen wie Büroangestellte, die mehrere Stunden am Tag in nicht ergonomischer Haltung sitzen. Dies hat unweigerlich einer Mehrbelastung für Bandscheiben und Wirbelkörper zur Folge, welche von weiteren Faktoren wie Übergewicht verstärkt wird. Auf der anderen Seite können auch extreme körperliche und sportliche Beanspruchungen wie Heben von schweren Gewichten auf Dauer zu Schäden an den Wirbelkörpern und den Bandscheiben führen. Auch Sportarten mit wiederholten Stößen wie z. B. Leichtathletik strapazieren die Wirbelsäule.

Erkrankungen der Wirbelsäule wie Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliosen) resultieren aufgrund der Rotation der Wirbelkörper in einseitigen Belastungen innerhalb der Wirbelsäule und dadurch in beschleunigter Abnutzung. Außerdem haben Erkrankungen der Bandscheiben oder Operationen (z. B. nach einem Bandscheibenvorfall) durch direkte oder indirekte Schäden einen negativen Einfluss auf die Polsterfunktion.

Wie stellt der Arzt die Diagnose bei Osteochondrose?

Im Rahmen der ärztlichen Anamnese, des Arzt-Patienten-Gesprächs, beschreibt der Patient genau die Symptomatik und die Ausprägung der Schmerzen.
In der körperlichen Untersuchung tastet der Arzt die Wirbelsäule des Patienten ab und prüft diese auf Schmerz und Druckempfindlichkeit. Anschließend kontrolliert er die Beweglichkeit der Wirbelsäule, da eine eingeschränkte Beweglichkeit ein Anzeichen für eine Osteochondrose sein kann.
Anschließend wird ein Röntgenbild des betroffenen Bereichs der Wirbelsäule gemacht, um Schäden wie Brüche oder Wirbelgelenksarthrosen sowie verminderte Abstände zwischen den Wirbelkörpern darzustellen.
Zur weiteren Absicherung der Diagnose und Ausschluss anderer Ursachen können bei Bedarf weitere sogenannte bildgebende Verfahren wie MRT oder CT angewendet werden. Bei unklaren Befunden oder bei Beeinträchtigung von Nerven kommen weitere Untersuchungen wie Myelografie oder Messung der Nervenleitgeschwindigkeit zum Einsatz.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Eine frühe Behandlung von Osteochondrosen ist für eine günstige Prognose essenziell, da so eine Verschlechterung der Symptomatik und ein schnelles Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden können.
Bei leichter Symptomatik wie moderaten Rückenschmerzen sollten sie einen Arzt aufsuchen, wenn die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen länger als eine Woche andauern. Sollten zusätzlich Taubheitsgefühle in den Armen oder Beinen auftreten, ist ein Arztbesuch in den nächsten Tagen ratsam.
Im Fall von starken, plötzlich auftretenden Schmerzen in der Wirbelsäule, die auch mit neurologischen Störungen wie Lähmungserscheinungen in den Gliedmaßen einhergehen können, suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf. Aufgrund der Ähnlichkeit zu einem Bandscheibenvorfall ist eine rasche Abklärung erforderlich.

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