Atlastherapie in München

Was ist eine Atlasblockierung

Atlasblockierung (Atlasblockade, Atlasfehlstellung): Eine vorübergehende Einschränkung in der Beweglichkeit der Gelenke zwischen dem Hinterkopf und den ersten beiden Halswirbeln nennt man Atlasblockade. Ausgelöst wird die Atlasblockierung meistens durch Muskelverspannungen im Nackenbereich, die eine Verschiebung des ersten Halswirbels (Atlas) verursachen. Sobald sich die Blockierung löst, zum Beispiel durch Dehnungsübungen, funktionieren die Gelenke wieder problemlos.

Nach dem Lesen dieses Artikels wissen Sie:

  • Welche Symptome auftreten können
  • Was die Blockierung auslöst
  • Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten
  • Wie der Arzt die Diagnose sichert
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen
  • Welche Therapien der Atlasblockierung ich empfehle
  • Wie Sie der Blockierung vorbeugen können

Was sind die Symptome einer Atlasblockierung?

    • Bewegungseinschränkung des Kopfes, der in eine Richtung kaum noch gedreht oder geneigt werden kann
    • Schmerzhafte Verspannung der Nackenmuskeln
    • Teilweise auch Schmerzen und Muskelverspannung im Rücken-, Schulter- und Beckenbereich
    • Kopfschmerzen und Schmerzen im Kiefer
    • Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Rauschen im Ohr
    • Allgemeinbeschwerden wie Übelkeit und Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden, Müdigkeit und schlechter Schlaf.

Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen:

  • Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule
  • Erkrankungen des HNO-Bereichs
  • Wirbelgelenkarthrose
  • Verletzungen von Bändern im Bereich der Halswirbelsäule.
  • Unkomplizierte Verspannungen
  • Verletzungen von Bändern im Bereich der Halswirbelsäule.

Was kann eine Atlasblockierung auslösen?

Anatomie
Atlas ist die lateinische Bezeichnung für den ersten Halswirbel. Da er die ganze Last des Kopfes auf sich trägt, ist er von besonderer Bedeutung. Der Atlas bildet zwei Gelenke aus: eines zusammen mit dem Schädelknochen (genauer gesagt mit dem Hinterhauptbein) und eines mit dem zweiten Halswirbel (lateinisch Axis). Diese Gelenke ermöglichen eine hohe Beweglichkeit des Kopfes in allen drei Achsen, machen den Atlas aber anfällig für kleine Verschiebungen.

Am Atlas beginnt auch der Rückenmarkskanal. In Nachbarschaft der Kopfgelenke verlaufen hier viele Nerven, welche die Funktion der inneren Organe, Muskeln und die Sensibilität (also das Hautempfinden) steuern. Diese werden bei einer Atlasblockierung irritiert und lösen die vielfältigen Allgemeinbeschwerden aus.

Blockierung
Der Atlas wird durch viele Bänder und Muskeln in seiner natürlichen Position gehalten. Bei plötzlichen Bewegungen wie einem Sturz oder bei Muskelverspannungen und Fehlbelastungen verrutscht der Atlas manchmal leicht – die Folge ist eine Blockierung. Die Muskulatur des Nackens spannt sich nun an, um den Atlas zu fixieren. Der Teufelskreis ist damit geschlossen – denn die Muskelverspannungen führen nicht nur zu Schmerzen, sondern verhindern auch, dass der Atlas wieder in seine natürliche Position zurück gelangt. Häufige Auslöser sind:

  • Muskelverspannungen durch Fehlhaltungen, besonders wenn der Kopf stundenlang nach vorne geschoben (z.B. bei Arbeiten am Bildschirm) oder überstreckt wird (wie beim Rennradfahren)
  • Ungünstige Liegeposition in der Nacht
  • Nächtliches Zähneknirschen (sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion, CMD)
  • Zugluft, die Verspannungen der Nackenmuskulatur begünstigt
  • Fehlstellungen von Wirbelsäule, Becken oder Schulter
  • Verletzungen und ruckartige Bewegungen, z.B. bei Stürzen oder Verkehrsunfällen (insbesondere Auffahrunfälle, die den Kopf abrupt beschleunigen und überstrecken)
  • Chronischer Stress.

Wann sollten Sie zum Arzt?

  • In den nächsten Wochen bei leichten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, die sich nicht spontan oder durch leichte Bewegung bessern
  • Innerhalb eines Tages, wenn die Beschwerden nach Verletzungen wie z.B. einem Sturz auftreten oder wenn sie unerträglich werden.

Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Zunächst werden in einem ausführlichen Patientengespräch Belastungen der Halswirbelsäule erfragt. Dazu gehören beispielsweise Überkopfarbeiten, Unfälle, Stress oder auch sportliche Fehlbelastungen. Es folgen Tastuntersuchungen der Wirbelkörper und Muskulatur, um Fehlstellungen und Verspannungen zu lokalisieren. Verschiedene Funktionstests helfen, die Beweglichkeit des Kopfes und das Ausmaß der Schmerzen einzuschätzen.

Selten wird bei unklaren Befunden auch Röntgen, Computertomographie oder Kernspin eingesetzt.

Wie wird die Atlasfehlstellung allgemein behandelt?

Ziel der Therapie ist es, den Atlas dauerhaft wieder in seine ursprüngliche Position zu bringen. Hierfür werden verschiedene Verfahren eingesetzt:

  • Manuelle Therapie: Dehnung und Mobilisation der Gelenke durch spezielle Handgriffe und Bewegungen, z.B. wird der Nacken durch eine Beugung des Kopfes nach vorne gedehnt
  • Akupunktur: die Reizung diverser Akupunkturpunkte lässt die Muskeln entspannen
  • Weiche osteopathische Techniken wie die Occipital Cranial Release Technik

Meine Empfehlungen zur Behandlung von Atlasblockierungen:

Zur Therapie eines funktionsgestörten Atlas sind unbedingt manuelle Therapieformen wie Chiropraktik oder Osteopathie von Nöten. Nur ein geschulter Manualtherapeut besitzt das notwendige Können um schmerzarm und sicher eine Atlasblockierung zu lösen. Zur Behandlung gehört zwingend zudem die Untersuchung des Kiefergelenks sowie die Frage nach Zähneknirschen oder -pressen. Patienten mit CMD (craniomandibulärer Dysfunktion, Kiefergelenksstörungen) sind überdurchschnittlich häufig mit Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule und des Atlas konfrontiert. Eine ergonomische Haltung am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Bestandteil der Prophylaxe von wiederkehrenden Atlasblockierungen.

Was können Sie selbst tun?

Da die Atlasblockierung häufig aufgrund von Verspannungen entsteht, lässt sich durch gezielte Muskelentspannung vorbeugen:

  • Wärme, z.B. durch eine Wärmflasche oder warme Bäder lockern die Muskulatur
  • Yoga und progressive Muskelrelaxation helfen gegen Stress und Verspannungen
  • Regelmäßige Dehnübungen im Alltag beugen einem verspannten Nacken vor: z.B. den Kopf sanft nach rechts und links neigen oder die Schulter langsam in beide Richtungen kreisen
  • Ergonomie am Arbeitsplatz: geeignete Bürostühle, korrekte Haltung am Schreibtisch und die richtige Position von Bildschirm und Tastatur
  • Geeignete Matratzen und Kissen für die Nacht, z.B. Nackenstütz- oder Seitenschläferkissen
  • Vermeidung von Zugluft durch das Tragen eines Tuches oder eines Schals im Nacken gegen Verspannungen.
 
 

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Kontaktadresse

Dr. med. Jonas Putzhammer
Hansastraße 27e | 81373 München
Telefon: 089 / 620 21 99 - 0 | E-Mail: nfjnsptzhmmrd

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