Sie suchen einen Arzt, der Ihren Atlas schonend, aber präzise behandelt?
Ich behandle Ihren Atlas und Ihre Halswirbelsäule ohne Geräte, nach ausführlichem Gespräch und präziser Untersuchung Ihrer Halswirbelsäule mit einer Kombination aus osteopathischen und chiropraktischen Techniken.
Wenn Sie eine dieser Beschwerden haben, könnte Ihnen eine Atlastherapie helfen:
Jeder Patient bevorzugt eine andere Behandlung. Ich verfolge deshalb keinen starren Behandlungsplan, sondern benutze sanfte Techniken der Osteopathie oder nutze eine Impulstechnik der Chirotherapie. Man unterscheidet zwischen Mobilisation, also der geführten Bewegung innerhalb des physiologischen Bewegungsumfangs, und Manipulation mit einem kurzen Impuls.
In der vorangehenden Untersuchung beurteile ich den Bewegungsunf die Palpation der subokzipitalen Muskulatur sowie ein kurzer neurologischer Status ein.
Ziel der Behandlung ist es, die Kopfgelenke frei zu bekommen, und damit Schmerzen und andere Symptome zu lindern. Im Idealfall löst sich damit auch die reflektorische Schutzspannung der Muskulatur und eine ungehinderte Kopfbeweglichkeit kehr zurück.
Ich nutze unter anderem diese Methoden zur Atlastherapie:
Die eigentliche Behandlung erfolgt in drei Schritten:
Im Anschluss folgen in der Regel entspannende Maßnahmen, und Sie können einen Moment ruhen, damit die Reaktion auf die Behandlung abklingt.
Beim folgenden Termin beurteile ich das Ergebnis der vorangegangenen Behandlung und behandle gezielt nach. Häufig ist nach zwei bis drei Terminen ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht, der Verlauf ist allerdings individuell verschieden.
Ergänzend helfen stabilisierende Übungen für die tiefe Nackenmuskulatur und die Propriozeption (Tiefensensibilität), das Ergebnis zu festigen.
Der erste Halswirbel trägt seinen Namen nach dem Titanen, der das Himmelsgewölbe schultert. Der Atlas trägt den Kopf. Er besitzt keinen Wirbelkörper, stattdessen bildet er einen Knochenring, in dessen vorderem Bogen sich der zahnförmige Fortsatz des zweiten Halswirbels dreht, der Dens axis. Zwischen Schädel, Atlas und Axis gibt es zudem keine Bandscheibe.
Das obere Kopfgelenk zwischen Schädelbasis und Atlas (Atlantookzipitalgelenk) ermöglicht zu einem großen Anteil unser Nicken. Auf das untere Kopfgelenk zwischen Atlas und Axis (Atlantoaxialgelenk) entfällt rund die Hälfte unserer Kopfrotation. Beide zusammen bilden mit dem Hinterhaupt eine funktionelle Einheit, den OAA‑Komplex (Occiput, Atlas und Axis). Umgangssprachlich spricht man vom Genick.
Durch seitliche Öffnungen des Atlas zieht die Arteria vertebralis zum Gehirn. Die kurze Nackenmuskulatur direkt unter dem Hinterhaupt besitzt eine der höchsten Dichten an Muskelspindeln im ganzen Körper, also an Sensoren für Stellung und Spannung. Der Atlas ist damit nicht nur ein Gelenk, sondern eine dicht verkabelte Messstelle für die Position des Kopfes im Raum – essenziell für das Gleichgewicht.
Der Begriff „Atlastherapie“ wird heute für eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsmethoden verwendet. Folgende Einteilung der gebräuchlichen Verfahren lässt sich grob vornehmen:
Wie ich arbeite: Ich behandle ausschließlich manuell und ohne Geräte. Der Grund ist die Rückmeldung des Gewebes: Muskelspannung, Endgefühl und Widerstand spüre ich über die Finger und habe so direktes Feedback aus dem Gewebe. Ich folge dabei keiner speziellen Schule, sondern kombiniere chirotherapeutische und osteopathische Techniken.
Nein, und vom gewaltsamen Selbst-Knacken rate ich ausdrücklich ab. Viele Menschen verspüren den Drang, den Kopf ruckartig zu drehen, bis es knackt. Das verschafft oft kurzzeitig Erleichterung, ist aber trügerisch:
Sinnvoll und unbedenklich sind dagegen die stabilisierenden Übungen, die ich Ihnen nach der Behandlung mitgebe.
Atlastherapie ist keine geschützte Bezeichnung. Sie wird deshalb von verschiedenen Berufsgruppen mit unterschiedlichen Ansätzen angeboten. Für das Ergebnis ist entscheidend, dass der Behandler nicht nur eine Technik beherrscht, sondern die anatomischen Zusammenhänge und die Gegenanzeigen kennt.
Im Wesentlichen finden Sie drei Gruppen:
In meiner Praxis behandle ich als Arzt, das heißt: Anamnese, klinische Untersuchung, Abklärung von Gegenanzeigen und, wenn nötig, weiterführende Diagnostik gehören zur Behandlung dazu.
Manuelle Behandlungen der oberen Halswirbelsäule gelten insgesamt als risikoarm. Schwerwiegende Komplikationen, insbesondere eine Verletzung der hirnversorgenden Arterien, treten extrem selten auf, lassen sich aber nicht vollständig ausschließen. Es kommt primär darauf an, das Alter und die Konstitution (Gefäßerkrankungen, Osteoporose, vorbestehende Osteochondrose …) sowie die Präferenz des Patienten zu respektieren. Vor einer Manipulation kläre ich Sie deshalb über Nutzen, Alternativen und Risiken auf.
Zur Technik selbst:
Wann ich nicht manipuliere: Bei frischen Frakturen, aktivierten Entzündungen, höhergradiger Osteoporose, oder bei instabiler HWS. Ebenso verbietet sich bei akuten Gefäßerkrankungen der wirbelsäulennahen Arterien eine Behandlung mit Impuls. In diesen Fällen stehen weiche Techniken zur Verfügung.
Bei Warnzeichen wie neu aufgetretenen neurologischen Ausfällen, ungewohnt starken Kopfschmerzen oder bekannten Gefäßrisiken erfolgt vor jeder manualmedizinischen Behandlung eine gründliche Abklärung.
Nach einer Behandlung der Kopfgelenke verändern sich Muskelspannung und Bewegungsmuster. Viele Patientinnen und Patienten spüren darauf eine Reaktion, die in aller Regel harmlos ist und von selbst abklingt.
Häufige Reaktionen, typischerweise für ein bis drei Tage:
Was hilft:
Wann Sie sich melden sollten: Bei Taubheitsgefühlen, Kraftverlust in den Armen, Sprach- oder Sehstörungen oder extrem starken, unbekannten Kopfschmerzen kontaktieren Sie bitte umgehend mich oder einen anderen Arzt. Das sind seltene, aber ernst zu nehmende Warnsignale.
Zur Atlastherapie als eigenständigem Verfahren gibt es kaum belastbare Studien. Untersucht ist die manuelle Behandlung der Halswirbelsäule allgemein, und die Studienlage ist gemischt. Ich halte es für richtig, das offen zu benennen.
1. Nackenschmerzen, Cochrane-Review 2015
Der Review betrachtet Manipulation und Mobilisation als alleinige Maßnahme. Die Autoren fanden keine hochwertige Evidenz; die Unsicherheit über die Wirksamkeit bleibt bestehen. Für einzelne Fragestellungen zeigten sich Hinweise auf eine kurzfristige Schmerzlinderung.
2. Zervikogener Kopfschmerz
Für den vom Nacken ausgehenden Kopfschmerz ist die Datenlage etwas günstiger. Eine kontrollierte Studie zeigte, dass die Kombination aus manueller Therapie und gezieltem Training noch ein Jahr nach Behandlungsende zu einer Besserung führte.
3. Leitlinienempfehlung
Die Fachgesellschaft der amerikanischen Internisten empfiehlt bei Rückenschmerzen zunächst nicht-medikamentöse Verfahren, darunter die manuelle Therapie. Die Leitlinie bezieht sich auf die Lendenwirbelsäule und lässt sich nicht unmittelbar auf die Kopfgelenke übertragen, zeigt aber die Einordnung manueller Verfahren in der aktuellen Medizin.
Die Behandlung kann nur privat abgerechnet werden. Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten können gerne ebenfalls behandelt werden, erhalten jedoch eine Selbstzahlerrechnung, die üblicherweise nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.
Ich rechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Die Höhe der Kosten richtet sich nach den individuell erforderlichen und erbrachten Leistungen. Bei einem üblichen Termin mit Beratung, Untersuchung und Behandlung liegt der Rechnungsbetrag für Selbstzahler erfahrungsgemäß bei etwa 175 €. Bei aufwendigerer Diagnostik, zusätzlichen Leistungen oder verwendeten Medikamenten kann der Betrag darüber liegen. Auf Wunsch informiere ich Sie vor der Behandlung über die voraussichtlichen Kosten.
Ein Ersttermin dauert bei mir länger als eine reine Behandlung. Er beginnt mit der Anamnese und der klinischen Untersuchung, weil sich erst daraus ergibt, ob eine Behandlung der Kopfgelenke überhaupt das richtige Vorgehen ist und welche Technik dafür infrage kommt. Erst danach behandle ich. Sie bekommen von mir außerdem Übungen für zu Hause, die das Ergebnis stabilisieren sollen.
Meine Praxis liegt in München-Sendling-Westpark am Heimeranplatz, erreichbar mit der U-Bahn (U4/U5, Haltestelle Heimeranplatz) oder über den Mittleren Ring. Kurzfristige Termine sind in der Regel möglich, ein Überweisungsschein ist nicht erforderlich.
Schulmedizin mit Blick aufs Ganze, angewandt in Form von Manueller Medizin
Ausgewählte Google-Bewertung im Originalwortlaut.

Ein Chiropraktiker nutzt vor allem Techniken, bei denen er seine Hände einsetzt, um Gelenke oder Körperpartien zu mobilisieren, die eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung aufweisen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Annahme, dass Kanäle lebenswichtiger Energie in regelmäßigen Mustern im Inneren des Körpers und über dessen Oberfläche verlaufen.

Die Neuraltherapie ist eine Injektionstherapie, bei der mit einem Lokalanästhetikum die körpereigenen Selbstheilungskräfte angeregt werden, um akute und chronische Beschwerden zu behandeln.

Bei einer Funktionsstörung der Kopfgelenke behandle ich ausschließlich manuell, mit osteopathischen Techniken und Chirotherapie, ohne Geräte und ohne standardisiertes Schema.
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Kontaktadresse
Dr. med. Jonas Putzhammer
Hansastraße 27e
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Telefon: 089 62021990 | E-Mail: nfjnsptzhmmrd